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Positives Lernklima, angenehmer Umgangston im Unterricht und kreative Arbeitsatmosphäre Neumünster/er „Lerne ich
etwas, das für mich wichtig ist?“, „Wird die Unterrichtszeit für das
Lernen gut genutzt?“, oder: „Gehen Schüler und Lehrer freundlich
miteinander um?“, so lauten einige der 33 Fragen, die die 886 Schülerinnen
und Schüler der Alexander-von-Humboldt-Schule im Rahmen des Schul - TÜVs
(offizielle Besichtigung des Gymnasiums durch eine Prüfungskommission des
Ministeriums) zu beantworten hatten. Auch die Lehrer und die Eltern wurden
aufgefordert, standardisierte Fragebögen auszufüllen. „Das hat alles prima
geklappt. Bei den Schülern hatten wir einen Rücklauf von über 90%, und
auch bei den Eltern waren es über 60%, die diese Aktion unterstützten“,
berichtet Schulleiterin Doris Weege. „Besonders stolz sind wir darauf,
dass 90% der Schülerinnen und Schüler sich an unserer Schule wohl oder
sehr wohl fühlen“, fügt sie hinzu. Grundlage für den Abschlussbericht der
Prüfungskommission waren ein Schulrundgang, Unterrichtsbesuche und nicht
zuletzt Gespräche mit der Schulleitung, dem Personalrat, der
Gleichstellungsbeauftragten, den Vorsitzenden der Fachschaften, den
Vertretern der Schülerschaft und der Eltern. Der
Alexander-von-Humboldt-Schule wird bescheinigt, dass der Schulbesuch in
vorbildlicher Weise vorbereitet worden sei. „Die Zusammenstellung der
Dokumente war sehr übersichtlich und sehr leserfreundlich gehalten, die
einzelnen Teilbereiche bildeten die Arbeit der Schulleitung und des
Kollegiums nachvollziehbar und deutlich ab. Am Besuchstag fand das
EVIT-Team eine sehr angenehme Atmosphäre und gute Arbeitsbedingungen vor“,
heißt es in dem Abschlussbericht des Ministeriums. Besonders
hervorgehoben wurde das lebendige und vielfältige Schulleben mit seinen
Sportevents, Fahrten und Exkursionen, den Veranstaltungen im
musisch-ästhetischen Bereich und nicht zuletzt den besonderen Festen, die
von Lehrern, Schülerinnen und Schülern sowie Eltern gemeinsam geplant und
durchgeführt werden. Doch es gibt auch einen Wermutstropfen in dem
Bericht. Zu den Lern- und Arbeitsbedingungen empfiehlt die Schulaufsicht:
„Trotz der finanziellen Rahmenbedingungen ist der Schulträger dringend
aufgefordert, eine Gebäudesanierung an der Alexander-von-Humboldt-Schule
vorzunehmen“. Wegen des schlechten Zustandes der Fassade sowie der Fenster
bleibt zu hoffen, dass die vom städtischen Bauamt avisierte Sanierung in
drei Abschnitten ab 2009 in jedem Fall in die Tat umgesetzt wird. In zwei
Jahren will die Schulaufsicht die Alexander-von-Humboldt-Schule wieder
besuchen, um den Weiterentwicklungsprozess der Schule zu beurteilen.
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