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Ziel ist
eine möglichst ausgeglichene Gesellschaft
In Neumünster startete die zweite landesweite „ecopolicyade“
Neumünster – Lebensnaher Unterricht, komplexes
Lernen, die Verbindung von Natur, Wirtschaft und Politik in der Schule –
diese Schlagworte sind Bildungspolitikern nicht fremd. Wirkungsvoll
verwirklicht werden sie in einem Computerspiel, das nicht nur als
Wettkampf ausgetragen werden kann, sondern obendrein noch Spaß macht.
Gestern startete die zweite landesweite „ecopolicyade“.
„Wir dachten, das ist wieder nur so eine
langweilige Lerngeschichte am Computer“, erinnert sich Lena Rohwedder
(17), Schülerin an der Alexander-von-Humboldt-Schule in Neumünster. Vor
einem Jahr hatte der Lehrer Ralf Sawierucha unter anderem ihr und ihren
Mitschülern Oliver Mader (17) und Timm Böttger (16) das Spiel „ecopolicy“
vorgestellt. „Wir haben uns da hinein vertieft, waren sofort begeistert.“
Das Prinzip des Spieles: Drei Länder mit ernsthaften Problemen in
Wirtschaft, Politik, Ökologie, Bevölkerung und Bildung müssen vor dem Ruin
gerettet werden. Die Schwierigkeit: Verändert man
einen Faktor, beeinflusst er immer die anderen mit. Wird zum Beispiel die
Wirtschaft angekurbelt, kann der Umweltschutz leiden. Ziel ist eine
möglichst ausgeglichene Gesellschaft. Das Spiel gewannen die drei
Neumünsteraner Schüler 2005 gegen 1000 Mitstreiter. Zum Start der
aktuellen Runde prophezeite der Miterfinder und Malenter Lehrer gestern
vor Förderern aus Vereinen, Politik und Wirtschaft: „Das Spiel breitet
sich über die gesamte Bundesrepublik aus.“
Weitere Infos über Anmeldung und
Ausführung unter:
www.ecopolicy.de/info
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