Autorenlesung von Monika Felten     Text: Juliana Kley, VI c  Fotos: Herr Kruse     s.a. HC-Zeitungsartikel


Autorenlesung von Monika Felten

Am 2. und 3. November 2010 fanden je zwei zweistündige Autorenlesungen im Forum unserer Schule statt. Die Autorin Monika Felten, die zwischen Preetz und Plön wohnt, hat die fünften und sechsten Klassen besucht.
Am Anfang hat sie uns etwas über sich erzählt: Sie ist verheiratet und hat zwei Söhne. Mit dem Schreiben von Geschichten hat sie schon in der Grundschule angefangen. Zuerst schrieb sie Elfengeschichten, die Ähnlichkeit hatten mit den Geschichten von „Biene Maja“. In der siebten Klasse wurde ihr von einer Mitschülerin erzählt, dass sie für den Beruf der Schriftstellerin das Abitur machen muss. Deshalb wollte sie lange Zeit keine Autorin werden und suchte sich einen Beruf als technische Zeichnerin aus.
Erst mit 32 Jahren hat sie in einem Urlaub wieder Lust zum Schreiben bekommen. Ihr erstes Buch kam erst heraus, als sie schon 35 Jahre alt war.
Ihre Richtung zu schreiben sind Fantasy-Romane. Sie schreibt je nach Länge des Buches drei bis neun Monate an einem Buch (ca. 3 Seiten pro Tag).
Danach las sie uns aus dem Buch „Ascalon, das magische Pferd“ vor. In diesem Buch geht es um ein Mädchen, welches mit einem Pferd in die Vergangenheit reisen kann. Weil es wieder einmal eine schlechte Arbeit in Geschichte geschrieben hat, die es nur durch ein gutes Referat zum Thema „Mittelalter“ ausgleichen kann, reist es nach Willenberg ins Jahr 1420. Dort erlebt es, wie eine Frau am Schandpfahl verurteilt wird.
Anschließend erzählte Frau Felten uns, dass sie für ein dickes Buch ca. 1 Million Mal auf die Tastatur drückt. Wenn ihr Buch für 20 Euro verkauft wird, bekommt sie dafür etwa 1,50 Euro. Den Rest verdienen der Buchhandel und der Verlag. Außerdem muss sie noch 0,50 Euro Steuern zahlen.
Am Ende durften wir ihr noch verschiedene Fragen stellen. Dabei erfuhren wir, dass sie im Moment an ihrem 21. Buch arbeitet und ihre Familie noch kein einziges Buch von ihr gelesen hat. Ihr Mann möchte die Bücher lesen, wenn er in Rente ist und die Kinder haben keine Lust zum Lesen (sie hat es leider nicht vererbt). Hörbücher findet sie generell nicht so gut, weil in ihnen nur ca. die Hälfte der Geschichte erzählt wird. Frau Felten ist Legasthenikerin. Ihre durchschnittliche Aufsatznote war eine zwei, die Rechtschreibnote eine fünf.

Mir hat die Autorenlesung sehr gut gefallen und ich habe jetzt auch Lust auf Bücher dieser Art bekommen.